How to Pathos

Aufgabe:
Baue etwas, dass wie ein halber toter Hund aussieht.
Lösung:

…die beim Film konnten den echten Hund ja schlecht erschießen….

Nicht ganz meinem Metier entsprach diese Einladung, bin ich doch eher mit dem Beleben und Erschaffen von potentiell lebendigen Dingen vertraut als mit der möglichst originalgetreuen Nachbildung von einem realen Charakter – und der dann auch noch in tot.

Aber da Theaterkunst ja ein Prozess ist, habe ich es gerne einmal ausprobiert, eine Attrappe zu bauen.
Wie sich herausstellte, musste ich doch erst das Lebendige im toten Material suchen, erst einmal einen ganzen Hundekörper formen, um später an den wichtigen Stellen ins Detail zu gehen.

Der Maskenbildner hat den Hund dann am Set ausgiebig erschossen und getötet.

Ein Gedanke zu „How to Pathos“

  1. Das ist dir gut gelungen – dein toter Hund sieht bemitleidenswert echt aus. Wie er da so vor dem Spiegel liegt und wie gerade gestorben „guckt“, muss ich konzentriert an die Bouldermatte denken…

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