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Lutalica – innen an außen

„Alles nur Maske?“

war der Arbeitstitel für das Bachelorstück von Hanna Malhas:

Wir erarbeiten aus ihren Ideen ein Solostück rund um Identität und Heimat. Hannas Figurenspiel wird sehr bewegungsorientiert sein, und wir beleuchten verschiedene Charakterzüge in unterschiedlichen gesellschaftlichen Rahmen.

Es ist die erste Regiearbeit von Pies Gestalten. 
„Lutalica – innen an außen“ hatte am 7. Oktober 2015 Premiere.

Hanna Malhas auf ihrer Seite *klick*  zum Stück:

„(…)“…es gibt da die Schublade dafür, dass ich ein Mensch bin und eine ist dafür dass ich gerne koche und eine ist dafür dass ich auch Dummheiten mache und eine ist dafür (…) … Und wissen Sie, da is was, das passt da nicht rein! Ich hab es Lutalica genannt weil es keinen anderen Namen gibt dafür. Damit ich es auch in eine Schublade stecken kann.“ Ein Spiel mit Köpfen und Stimmen auf der Suche nach Zugehörigkeit.“

Die Entstehung des (mittlerweile verschollenen) Kostüms ist in einer Bildergeschichte festgehalten *klick*

Probenfoto mit Hanna Malhas
Probenfoto mit Hanna Malhas

Männliche Gestalten

Foto.

Wie sieht ein Mann aus?

Wenn ich mir einen Mann vorstelle – zum Beispiel für eine Rolle, – und an seine Eigenschaften denke, mir dann vor dem inneren Auge sein Aussehen zusammenreime –
Dann bewegt sich diese Person. Ich sehe kein Foto. Eigentlich sehe ich noch nicht mal ein Gesicht. Irgendwann bekomme ich eine Idee, doch bleibt die Festlegung optional.
Das Gesicht ändert sich wieder. Es gelingt mir nicht, diesen fiktiven Mann besser kennen zu lernen, indem ich sein Gesicht betrachte und versuche, seine mir schon bekannten Eigenheiten darin zu entdecken. Männliche Gestalten weiterlesen

ITFS Trailer Mitarbeit

Alice Reily de Souza studiert im Projektstudium Animation an der Filmakademie in Ludwigsburg. Für ihren Stop Motion Kurzfilm „Jiri“, der in diesem Jahr in den Wettbewerb für die Trailer des Filmfestivals geht, brauchte Sie noch einen Hand – Darsteller.

In Anlehnung an Jiri Trnkas Klassiker „die Hand“ sollte der behandschuhte Charakter in Interaktion mit der Hauptfigur des Filmes treten.
Es hat großen Spaß gemacht, mit Alice zu arbeiten und ihre Vorstellungen umzusetzen.
Der Knackpunkt war, dass meine rechte Hand nicht gefilmt, sondern wie der Hund auch, fotografiert wurde. Stillhalten, die komplette Bewegung schon im Kopf haben und abschätzen, wie viele Einzelbilder die Dynamik der Bewegung erfordert – das war hier gefragt.

Eine herausragende Nebensache: Da Alice bereits Kunst studiert hat, sind ihre Figuren auch an sich eine Augenweide.